Heidelberg – die Ruinenstadt

Heidelberg ist ein Phänomen. Obwohl die Stadt eigentlich sehr hässlich ist, gilt sie als schön. Obwohl sie im Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Deutschen kämpfte, wurde sie nicht zerstört und obwohl ihr Wahrzeichen eine Ruine ist, reden alle vom Heidelberger Schloss:

Die Tibetmafia beherrscht die Einkaufsmeile. „Manchmal treibt der Dalai Lama das Schutzgeld persönlich ein“, erzählt ein Eiscafe-Besitzer, „der lacht wenigstens, wenn er einem die Knie bricht.“

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In der Erforschung der Gentechnik ist die Universitätsstadt weit vorne. Die Koryphäe Professor Bergmann (stehend) ist dennoch nicht unumstritten. Kritiker zweifeln die Harmlosigkeit seiner Arbeit an und werfen ihm unter anderem vor, seit Forschungsbeginn um mehr als zwei Meter gewachsen zu sei. Auch seine Frau gibt zu, dass „er sich verändert hat.“

Seit 1207 das Maskottchen der Stadt: ‘SLUSH der gut gelaunte Bär’. Zwischen 1933 – 1945 nannte er sich ‘ADOLSH der Bär aus Kruppstahl’. Heidelberg hat ihm das nie ganz verziehen.

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Trauriger Rekord. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viel Polizei. Es heißt, dass kein Bürgermeister ohne ihre Zustimmung „gewählt“ werden kann. Auch kommt es immer wieder vor, dass die Polizei Karstadt-Verkäuferinnen, Politiker und Busfahrer aus ihrem Amt putschen. „Dem lieben Frieden willen!“, wie es offiziell heißt.

Alter und nerviger Brauch. Heidelberger Bürger (hier Robert Schumann, weder verwandt noch verschwägert mit DEM Robert Schumann) befestigen traditionell ein Schild in der Hauswand, wenn sie umziehen. Viele Wände sind darum schon längst renovierungsbedürftig und Hausbesitzer vermuten, dass ihr Besitz dadurch massiv an Wert verliert.

Leider fast schon wieder Alltag. Wegen der hohen Benzinkosten kehrt eine Menschheitsgeisel zurück: Sprit-Piraterie. Hier wurde ein VW-Golf geentert und sein Benzin geraubt (ach ja, und der Fahrer gevierteilt).

Auch in Heidelberg anzutreffen. Die ADAC-Sekte. Sie lockt junge Frauen an ihren Stand und verspricht ihnen das Auto auf Erden. Nicht selten endet es in einer Tragödie.

Eigentlich sollten auf dem Marktplatz die Spiele der EM übertragen werden. Weil sich aber Heidelberg nicht qualifiziert hat und weil es sich auch nicht um die Lieblingssportart Robbenwerfen handelt, verirren sich höchstens ein paar Touristen aus Norwegen hierher, die dachten, dass hier die Robbenwerf-Meisterschaft live übertragen wird.

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Überall dasselbe. Drei Jugendliche mit Migrationshintergrund bedrohen eine Rollstuhlfahrerin.

Als einziges Land der Welt erkennt Libyen die Eigenstaatlichkeit von Heidelberg an. Momentan besucht Gaddafi die Stadt.

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